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Durchschnittlich 3,4 Milliarden: Formel-1-Teams erreichen Rekordwerte

(c) GEPA pictures/ XPB Images/ Charniaux

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Die aktuellen Schätzungen von Sportico zeigen einen deutlichen Anstieg der Teambewertungen. Ferrari bleibt an der Spitze, während McLaren den größten Wertzuwachs verzeichnet.

Die durchschnittliche Bewertung eines Formel-1-Teams ist 2025 erneut stark gestiegen. Laut aktuellen Berechnungen von Sportico liegt der Mittelwert nun bei 3,42 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 48 Prozent gegenüber dem Vorjahr und mehr als doppelt so viel wie noch 2023.

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Angeführt wird das Ranking weiterhin von Ferrari, dessen Wert mit 6,4 Milliarden US-Dollar angegeben wird. Dahinter folgen Mercedes mit 5,88 Milliarden US-Dollar und McLaren, das mit 4,73 Milliarden US-Dollar den größten Sprung innerhalb von zwei Jahren verzeichnet hat. McLaren legte seit 2023 um 203 Prozent zu und überholte damit Red Bull, das aktuell auf 4,32 Milliarden US-Dollar geschätzt wird.

Aston Martin komplettiert mit einer Bewertung von 3 Milliarden US-Dollar die Top fünf. Das Team hat in den vergangenen Jahren gezielt externe Investoren wie Arctos Partners und HPS Investment Partners eingebunden.

Williams, Alpine und die Racing Bulls folgen im Bereich knapp über zwei Milliarden US-Dollar. 2023 hatten nur drei Teams die Milliardenmarke überschritten, was den raschen Wertanstieg in der Serie verdeutlicht. Sauber, das 2026 vollständig zur Marke Audi wird, wird derzeit mit 1,88 Milliarden US-Dollar bewertet, gefolgt von Haas mit 1,68 Milliarden US-Dollar.

Im Vergleich mit anderen großen Ligen liegt die Formel 1 beim durchschnittlichen Teamwert hinter der NFL (7,13 Milliarden US-Dollar) und der NBA (5,51 Milliarden US-Dollar). Als zentraler Treiber der Entwicklung gilt die begrenzte Anzahl der Startplätze. Der Einstieg von Cadillac zur Saison 2026 – verbunden mit einer Anti-Dilution-Fee von 450 Millionen US-Dollar – verdeutlicht die hohe Nachfrage.

Trotz der Möglichkeit eines zwölften Teams sieht die Formel-1-Führung derzeit wenig Spielraum für weitere Erweiterungen. Serienchef Stefano Domenicali betonte wiederholt, dass die Struktur mit elf Teams künftig kaum weiter wachsen werde.

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