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Paramount-Skydance erhält 24 Milliarden Dollar von Staatsfonds für Übernahme von Warner Bros. Discovery

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Paramount Skydance hat Finanzierungszusagen in Höhe von rund 24 Milliarden US-Dollar für die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery erhalten. Wie das Branchenportal Variety unter Berufung auf Informationen des Wall Street Journal berichtet, stammen die Mittel von drei Staatsfonds aus dem Nahen Osten.

Demnach stellt der saudi-arabische Public Investment Fund (PIF) etwa 10 Milliarden US-Dollar bereit. Die restlichen Mittel sollen von staatlichen Investmentfonds aus Katar und Abu Dhabi kommen. Eine Sprecherin von Paramount Skydance wollte die Angaben gegenüber Variety nicht kommentieren.

Die geplante Übernahme von Warner Bros. Discovery hat einen Unternehmenswert von rund 111 Milliarden US-Dollar. Der Abschluss der Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt regulatorischer Genehmigungen. Die beteiligten Unternehmen gehen derzeit davon aus, dass der Deal bis zum Ende des dritten Quartals 2026 abgeschlossen werden könnte.

Die Finanzierung durch die Staatsfonds war bereits Teil eines Angebots von Paramount aus dem Dezember. Damals wurden insgesamt 24 Milliarden US-Dollar aus dem Nahen Osten als Bestandteil der Finanzierung genannt. Wie hoch die einzelnen Beteiligungen konkret ausfallen, wurde seitdem nicht im Detail veröffentlicht.

Die Investitionen sollen laut früheren Angaben von Paramount Skydance als nicht stimmberechtigte Beteiligungen erfolgen. Die Fonds verzichten demnach auf Mitspracherechte oder Sitze im Verwaltungsrat. Dadurch soll verhindert werden, dass die Transaktion eine Prüfung durch das US-Gremium CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) auslöst, das ausländische Investitionen auf mögliche Sicherheitsrisiken überprüft.

Parallel gibt es dennoch politische Diskussionen über die Beteiligung internationaler Investoren. Mehrere demokratische US-Senatoren forderten zuletzt eine genaue Prüfung der Finanzierung durch die Federal Communications Commission (FCC).

Die Übernahme war im Februar vom Verwaltungsrat von Warner Bros. Discovery angenommen worden, nachdem Netflix laut Berichten auf ein Gegenangebot verzichtet hatte. Paramount hatte rund 31 US-Dollar pro Aktie geboten.

Ein weiterer zentraler Finanzierungsbaustein kommt von Larry Ellison, Mitgründer des Technologieunternehmens Oracle und Vater von Paramount-Skydance-Chef David Ellison. Er hat zugesagt, bis zu 46,7 Milliarden US-Dollar zur Finanzierung der Übernahme beizusteuern. Durch die Beteiligung der Staatsfonds reduziert sich der Anteil, den Ellison selbst einbringen muss.

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