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MLS bestätigt San Diego als 30. Franchise

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Der neue Klub, der 2025 den Spielbetrieb aufnehmen soll, wird dem ägyptischen Milliardär Mohamed Mansour und dem Sycuan Band of the Kumeyaay Nation gehören. Berichten zufolge wird die Gruppe eine Rekordsumme von 500 Millionen US-Dollar zahlen, um sich den 30. Und somit letzten Expansionsplatz der MLS zu sichern.

Der Sycuan-Stamm ist damit der erste amerikanische Ureinwohnerstamm, der eine Beteiligung am Profifußball in den USA hält. Weitere Gründungspartner des Konsortiums sind der Major League Baseball (MLB)-Star Manny Machado und Brad Termini. Darüber hinaus wurden Tom Vernon und Dan Dickinson, Gründer bzw. Vorstandsmitglied der in Ghana ansässigen Right to Dream Fußball-Akademie, als Teil der Investorengruppe bestätigt.

Tom Penn, der frühere Vereinspräsident des Los Angeles FC, wird als Geschäftsführer der Franchise in San Diego fungieren.

Das Team wird im Snapdragon Stadium spielen, der Heimstätte der San Diego Wave der National Women’s Soccer League (NWSL), die sich auf dem Campus der San Diego State University (SDSU) befindet.

Die MLS fügte hinzu, dass die Ankunft des Klubs voraussichtlich Hunderte von Millionen Dollar an sekundären und tertiären wirtschaftlichen Auswirkungen für die Region San Diego durch Lieferanten, Auftragnehmer und klubbezogene Projekte nach sich ziehen wird.

„Wir freuen uns sehr, San Diego als 30. Team in der Major League Soccer begrüßen zu dürfen“, sagt MLS-Commissioner Don Garber.

„Seit vielen Jahren sind wir davon überzeugt, dass San Diego aufgrund seiner jugendlichen Energie, der großen Vielfalt und der Tatsache, dass Fußball für so viele Menschen ein wesentlicher Bestandteil des täglichen Lebens ist, ein hervorragender MLS-Markt sein würde. Mohamed Mansour und der Sycuan-Stamm haben eine unglaubliche Vision für den Aufbau eines Klubs, der die Fußballfans in der Stadt und der Region inspirieren und vereinen wird.“

Mohamed Mansour fügte hinzu: „Wir freuen uns sehr, mit dem Sycuan-Stamm zusammenzuarbeiten, um die Major League Soccer in eine Gemeinde und zu einer Schar von Fußballfans in San Diego zu bringen, die es so sehr verdient haben. Dies ist eine echte Chance, ein starkes und dauerhaftes Vermächtnis für die Stadt und die Region zu schaffen.“

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