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Neue Struktur im europäischen Football: Aus der ELF wird die AFLE

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Die bisherige European League of Football (ELF) tritt künftig unter dem Namen American Football League Europe (AFLE) an.

Die Organisatoren stellten die neue Liga am Dienstag vor und sprechen von einem Neustart, der dem europäischen Football „jene Stabilität und Transparenz geben soll, die er verdient“.

Die AFLE ist nach eigenen Angaben für fünf Jahre finanziell abgesichert. Ein US-Unternehmen fungiert dabei als Geldgeber, nähere Angaben wurden nicht gemacht. Der Ligastandort bleibt Hamburg, die Leitung übernimmt Frank Wendorf, der bereits Teil der früheren ELF-Führung war. Die teilnehmenden Teams sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Bestätigt wurde jedoch, dass Mannschaften aus Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Monaco, Österreich und Polen vertreten sein werden.

Die Reform ist das Ergebnis einer Entwicklung, die in den vergangenen Jahren von Konflikten in der ELF geprägt war. Teams wie die Vienna Vikings und die Raiders Tirol hatten in der Liga gespielt, jedoch war zuletzt unklar, ob sie weiterhin teilnehmen würden. Mehrere Klubs warfen der damaligen Ligaführung um Zeljko Karajica mangelnde Transparenz vor und kündigten ihren Ausstieg an.

In der Folge gründeten die ausgetretenen Vereine die European Football Alliance (EFA), wo es jedoch ebenfalls zu Differenzen kam. Nachdem ELF und EFA zuletzt eine Kooperation bekannt gegeben hatten, mündet dieser Prozess nun in der Gründung der AFLE.

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