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Serie A übernimmt Mehrheit an Fantacalcio für 18 Millionen Euro

(c) GEPA pictures/ Insidefoto/ Nicolo Campo

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Die italienische Serie A hat eine Mehrheitsbeteiligung an der Fantasy-Fußballplattform Fantacalcio erworben.

Laut Il Sole 24 Ore zahlt die Liga 18 Millionen Euro für 51 Prozent an der Muttergesellschaft Quadronica. Die Transaktion bewertet das Unternehmen mit insgesamt rund 40 Millionen Euro.

Fantacalcio gilt als digitale Weiterentwicklung des in Italien in den 1980er-Jahren entstandenen Fantasy-Spiels und zählt inzwischen mehr als sechs Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Quadronica wurde 2008 gegründet und steigerte seinen Umsatz von 1,2 Millionen Euro im Jahr 2015 auf erwartete neun Millionen Euro im Jahr 2026. In den vergangenen zwei Jahren soll sich der Unternehmenswert verdoppelt haben.

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Das Spiel ist grundsätzlich kostenlos nutzbar, eine Premium-Mitgliedschaft kostet zwölf Euro pro Jahr. Der Großteil der Erlöse stammt jedoch aus In-Game-Werbung. Zu den Partnern zählen unter anderem McDonald’s, Eni und Bancomat.

Die Serie A plant, Fantacalcio in ihre digitale Infrastruktur zu integrieren und die Plattform zur Stärkung der internationalen Fanbindung zu nutzen. Liga-Präsident Ezio Simonelli erklärte, das Produkt solle durch die Einbindung offizieller Bildrechte weiterentwickelt und auch international ausgebaut werden.

Mit der Beteiligung sichert sich die Liga nicht nur eine etablierte Plattform mit großer Nutzerbasis, sondern auch Zugang zu umfangreichen Fan-Daten. Diese sollen künftig für Content-, Marketing- und Vermarktungsstrategien genutzt werden. Fantasy-Formate gelten branchenweit als wirksames Instrument zur langfristigen Fanbindung und zur Ansprache jüngerer Zielgruppen.

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